Damit Sie wissen, worauf Sie sich einlassen: So läuft eine Mediation bei uns ab, das kostet sie – und so senken wir die Hemmschwelle für den ersten Schritt.
Bevor Sie irgendetwas unterschreiben, lernen wir uns kennen. 20 Minuten, telefonisch oder online, kostenfrei und unverbindlich.
Sollte Mediation aus unserer Sicht nicht das passende Werkzeug sein, sagen wir es Ihnen offen – und nennen, wo Sie besser aufgehoben sind. Auch das ist Teil unserer Verantwortung.
Kennenlerngespräch buchen
Eine seriöse Antwort lautet: Es hängt vom Konflikt ab. Eine pragmatische Antwort lautet: Die meisten Mediationen sind nach 2 bis 6 Sitzungen abgeschlossen, eine Sitzung dauert in der Regel 90 bis 180 Minuten.
Einfache Konflikte (z. B. eine konkrete Sachfrage in einer kleinen Konstellation) sind oft schon nach 1–2 Terminen geklärt. Komplexe Wirtschaftsmediationen mit mehreren Parteien können mehr Termine erfordern. Im Erstgespräch geben wir Ihnen eine realistische Einschätzung für Ihren Fall.
Sie behalten die Kontrolle: Sie können die Mediation jederzeit beenden – das ist nicht nur Ihr Recht, das ist ein Grundprinzip.
Wir rechnen nach Stundensätzen ab – kein verstecktes Risiko, keine Überraschungen.
Ohne Berechnung
Telefonisch oder online, ca. 20 Minuten. Sie müssen sich danach für nichts entscheiden.
Nach Vereinbarung
Familie, Nachbarschaft, Erbe, private Konflikte. Honorar wird im Mediationsvertrag individuell festgelegt.
Nach Vereinbarung
Unternehmen, Gesellschafter, Bauprojekte, M&A. Honorar wird im Mediationsvertrag individuell festgelegt.
Üblich – und ein Stück gelebte Allparteilichkeit – ist die Aufteilung der Mediationskosten zu gleichen Teilen zwischen den Beteiligten. Im wirtschaftlichen Kontext ist auch eine andere Verteilung möglich (z. B. Übernahme durch das Unternehmen). Die Kostenfrage klären wir verbindlich in Phase 1.
Im Vergleich zu einem Gerichtsverfahren ist Mediation in den meisten Fällen spürbar günstiger – vor allem, weil sie schneller abgeschlossen ist und die Kosten kalkulierbar bleiben.
Auch dann ist die Mediation nicht umsonst. Die Beteiligten haben sich besser verstanden, Themen wurden geklärt, eine sachliche Gesprächsbasis ist da. Die Vertraulichkeit bleibt gewahrt – Inhalte aus der Mediation dürfen in einem späteren Gerichtsverfahren nicht verwendet werden. Sie können den Konflikt anders weiterführen, ohne dass Ihnen daraus ein Nachteil entsteht.
Ja. Freiwilligkeit ist ein Grundprinzip. Jede Partei – und auch wir als Mediator:innen – können das Verfahren jederzeit beenden. Wir reden kurz darüber, was das bedeutet, und Sie sind frei, anders weiterzumachen.
Nicht zwingend. Bei Familienmediationen mit weitreichenden Folgen (z. B. Scheidungsfolgenvereinbarung) oder komplexen Wirtschaftsmediationen empfehlen wir, das Ergebnis vor Unterzeichnung anwaltlich prüfen zu lassen. Bei Bedarf nennen wir Ihnen geeignete Ansprechpartner:innen – innerhalb wie außerhalb der WSS-Gruppe.
Mindestens die Konfliktparteien. Auf Wunsch und in Absprache können auch Beistände, Anwält:innen oder Berater:innen einbezogen werden. Wir achten darauf, dass die Konstellation balancieren ist und niemand sich unterlegen fühlt.
Viele moderne Rechtsschutztarife enthalten eine Mediations-Deckung – häufig bis zu 500 € oder 1.000 € pro Fall, manchmal auch eine bestimmte Anzahl Sitzungen. Lohnt sich, vorab kurz bei der eigenen Versicherung zu fragen. Wir helfen Ihnen gerne bei der Formulierung der Anfrage.
Vergleichbar. Mediator:innen sind nach dem Mediationsgesetz zur Verschwiegenheit verpflichtet – das gilt auch nach Beendigung des Verfahrens. In Phase 1 vereinbaren wir zusätzlich eine wechselseitige Vertraulichkeit zwischen den Parteien.